

24.07.2026
Sport als Entwicklungsinstrument für Unternehmenskultur
Leistungskultur entsteht nicht durch Leitbilder, sondern durch Erfahrung. SSM, die Agentur für sportliche Marken, überträgt Denkweisen aus dem Spitzensport in den Unternehmensalltag und macht Hochleistung, Teamgeist und Regeneration erlebbar.
Interview
Aus diesem Gedanken heraus wurde das Angebot „Sports-driven Performance Culture“ von SSM entwickelt. Gemeinsam mit Spitzensportler:innen und Expert:innen übertragt SSM wir Denkweisen und Erfolgsfaktoren aus dem Spitzensport in den Unternehmensalltag und unterstützen Unternehmen z.B. durch Workshops, Keynotes, Leadership- und Teamentwicklungsformate, sportliche Teambuilding-Events sowie Programme zur Nachwuchs- und Talentförderung. Für SSM ist es vor allem wichtig, gemeinsam mit den Unternehmen individuelle Ansatzpunkte zu entwickeln, die zu ihren Zielen, Teams und Herausforderungen passen.
Im Expertview erklärt Oliver Lück, Managing Director bei SSM, warum Athleten mehr als Inspiration liefern und wie Unternehmen daraus konkrete Impulse für Kultur, Führung und Zusammenarbeit gewinnen.
Viele Unternehmen investieren vermehrt in Employer Branding- und interne Kulturprogramme. Warum kann es passieren, dass das Engagement der Mitarbeitenden trotzdem hinter den Erwartungen bleibt?
Das Problem ist selten mangelnder Wille der Unternehmen. Die meisten wissen, dass ihre Kultur noch Optimierungspotenziale aufweist. Sie sehen es in den Umfrageergebnissen und spüren es in den Meetings. Was fehlt, ist nicht Erkenntnis, sondern die Erfahrung. Kulturwandel kann nicht dadurch entstehen, dass man ihn ausschließlich beschreibt. Er entsteht, wenn Menschen einmal wirklich erlebt haben, wie echtes Committment sich anfühlt und wie ein Team funktioniert, das nicht muss, sondern will. Dieses Erkenntnis fehlt in vielen Unternehmen.
Sie arbeiten mit Spitzensportler:innen und Experten zusammen, um genau diese Erfahrung in Unternehmen zu bringen. Was können sie im Vergleich zur klassischen Beratung Athleten leisten?
Athleten müssen nichts erklären, denn sie verkörpern es bereits. Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie sich Drucksituationen anfühlen, wie man nach Niederlagen wieder aufsteht, wie ein Team entsteht, das wirklich zusammenhält. Diese Erfahrungen lassen sich nicht durch Präsentationen weitergeben, sondern entstehen durch direkte Begegnungen. Was Berater oftmals beschreiben, können Athleten für das Business erlebbar machen. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Und genau deshalb wirken die Formate, die wir entwickeln, anders als klassische Kulturprogramme: nicht, weil der Sport ausschliesslich inspiriert, sondern weil er einen Massstab mit echten Menschen und echten Beispielen setzt, den man nicht mehr vergisst.
Was steckt hinter eurem Format „Sports-Driven Performance Culture“ und was unterscheidet es von einem klassischen Athleten-Sponsoring?
Der Unterschied ist grundlegend. Sponsoring nutzt Sport als Bühne, nämlich für Sichtbarkeit und Imageübertragung. Unser Format Sports-Driven Performance Culture nutzt Sport als erlebbares Entwicklungsinstrument. Wir bringen Athleten als Botschafter, Impulsgeber und Gesprächspartner in die Unternehmen. Nicht für einen Tag, sondern strukturiert und langfristig, mit einem individuellen Matchplan, der auf die konkrete Kultur und die konkreten Herausforderungen eines Unternehmens zugeschnitten ist. Das beginnt immer mit einem Leistungs-Check-up, einem eintägigen Workshop, der offenlegt, wo ein Unternehmen wirklich steht. Daraus leiten wir auf das Unternehmen zugeschnittene weiterführende Handlungsempfehlungen, Formate und Programme ab, die sie in ihrer Leistungskultur- sowie Personal- & Teamentwicklung unterstützen.
Warum gehört Regeneration als unterstützender Faktor in ein Kulturprogramm?
Weil es im Spitzensport absolut selbstverständlich ist und in Unternehmen oftmals nicht ausreichend Betrachtung findet. Im Hochleistungssport ist Regeneration kein Gegenteil von Leistung, sie ist eine klare Bedingung dafür. Dinge wie Atemtraining, Visualisierung, mentale Vorbereitung: das sind fundamentale Trainingsbestandteile. Auch hier bieten wir mit Experten praktische und fundierte Erfahrungen.
An wen richtet sich Sports-Driven Performance Culture und wie gelingt der Einstieg?
Das Modell richtet sich an Unternehmen, die Hochleistung nicht nur kommunizieren, sondern wirklich leben wollen und die verstanden haben, dass es eine Investition in Menschen ist. Werte des Spitzensports in Unternehmen zu transferieren, entwickeln und zu etablieren. Ob Mittelstand oder Konzern, ob HR-getrieben oder von der Geschäftsführung initiiert: der Einstieg ist immer derselbe. Ein Leistungs-Check-up, ein Tag, ehrliche Gespräche darüber, was wirklich möglich und lösungsorientiert ist. SSM bringt dafür das Experten-Netzwerk, strategische Erfahrung und Spitzensportler:innen wie die 2-fache Bronze-Olympionikin & Weltmeisterin im Judo Anna-Maria Wagner, Profi-Expeditionskletterer& Keynote Speaker Philipp Hans, die ehemalige Volleyballkapitänin Maria Segura Pallerés und viele andere Top-Athleten aus unserer ‚Home of Athletes‘ Initiative mit.
Über Oliver Lück
Oliver Lück ist Managing Director bei SSM, der Agentur für sportliche Marken. SSM entwickelt ganzheitlich integrierte Kommunikationslösungen im Marken- und Sport-Management. Im Leistungsbereich ‚Employer Sports Branding‘ bieten wir u.a. strategische Partnerschaften zwischen Unternehmen und Athletes – mit dem Ziel, Leistungskultur für Führungskräfte und Mitarbeitende in Unternehmen erlebbar zu machen.
Kontakt
SSM – Agentur für sportliche Marken
Virginia Graf (Projektmanagerin)
E-Mail: graf@ssm-brands-sports.com
Web: www.ssm-brands-sports.com
